Wien Mode
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- Irene & Julia
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Modetipps für den eleganten Herrn 3. April 1909 Bei den Männern sind die Farben schwarz und weiß beliebt. Der Mann trägt Vorhemden und abknöpfbare Manschetten, die ein exklusives Hemd vortäuschen können. Die Krawatte wird immer kleiner, bis sie nur noch eine schmale Halsbinde ist. Wo soll das hinführen? Ganz modern ist ein grauer oder schwarzer Anzug, entweder als Jackett oder als Sakkoanzug, meistens mit Weste. Zu manchen Anlässen wird ein sogenannter „Gehrock“ getragen, der länger als ein Sakko geschnitten ist. Kombiniert wird der Gerock mit einer gestreiften Hose. Die Herrenbekleidung ist vorwiegend einfach gehalten. Jetzt wissen Sie, wie praktisch und bequem unsere Herrenmode ist! |
HURRA, super, toll! Der HUT für uns Frauen!! 15. Februar 1908 In unserer heutigen Zeit verlangt man
von einer Dame, das Haus nicht ohne Hut zu verlassen. Jeder Hut der schönen
Wienerin ist ein Einzelstück . Oft tragen wir besonders große Hüte, die mit sämtlichem Schnick-Schnack verziert sind. Heuer werden unsere Hüte besonders
groß, so groß wie Wagenräder.Wenn Sie jetzt noch keinen Hut haben, dann laufen Sie ins nächste Geschäft und kaufen Sie einen! |
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Drei Gulden Strafe für Schwarznäherei Es gibt Mannskleidermacher und Frauenkleidermacher. Unbestritten hingegen ist das Verbot, in der Wohnung der Auftraggeberin die Kleider anzufertigen. So entstehen überall kleine Werkstättem, in denen ungelernte billige Arbeitskräfte im Verborgenen nähen. Wenn der Meister erwischt wird, muss er drei Gulden zahlen. Mit diesem Artikel wollen wir alle Nähmeister auffordern, mit der Schwarznäherei aufzuhören.
Die Befreiung der modernen Frau Ein Muss für jede Frau ist auf jeden Fall schlank zu sein. Denn wenn eine Dame das nicht ist, so kann sie kaum wegen ihrer Schönheit auffallen. Die Korsette helfen uns dabei schlank auszusehen. Das Ziel ist es, so schlank wie möglich zu machen. Kleiner Nebeneffekt: Ohnmacht und Übelkeit gehören zur Tagesordnung. Durch unser Korsett wird der Bauch hineingedrückt. Das ist nicht gesund! Weg damit! Auch der beliebte Reifrock ist nicht praktisch. Man kann kaum gehen oder sitzen. Daher weg vom Korsett und dem Reifrock. Unsere Mode bleibt trotzdem die schönste, in der sich Frauen wohl fühlen. „Bubikopf“ –die Frisur des Jahres 19101. Dezember 1910Beim Wettbewerb des Vereins der österreichischen Damenfriseusen siegte im November der „Bubikopf“ als moderne Frisur für das Theater. Als Schmuck empfehlen die Figaros Federn, Diademe, Bänder und Blumen. Alles muss mit Haarfarbe und Toilette harmonisieren. Den zweiten Platz erhält eine Ballfrisur mit Locken.
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